Oberpfalztour 30.05.25

Oberpfälzer erkunden ihre Umgebung: Desmal auffe bis ins Fichtelgebirg´ und wieda oba zua !

Ein verabredeter Sechserpack war am Freitag, den 30.05.2025, zur Erkundung der Schönheiten ihrer Heimat auf fast „einsamen“ Straßen unterwegs: Pünktlichst ging´s als Fünferzug von der SHELL-Tanke in Schwarzenfeld los über Wölsenberg, Zangenstein, Teunz nach Tännesberg, denn da erwartete uns der Flo Co mit der neuen Stelvio – ezza woar ma a „Sixpack“: Anfangs war das Wetter gar nicht so „gutaussehend“: Auf der Silberhütte hatte es um 11:20 Uhr gerade mal 16.5°C, aber um Halbeins saßen wir beim Mittagessen auf der von Wind geschützten und von der Sonne wärmend beschienen Terrasse der Kleinen Kappl bei Ottengrün und ließen es uns gut gehen.

Wir hatten auf den Nebenstraßen unserer erweiterten Heimat viel Spaß und wenig Verkehr – gar keine Beobachtung durch die Rennleitung: So kann´s das ganze Jahr weiter gehen.
Die Eiseinkehr haben wir nach Erbendorf vorverlegt, leider gibt´s dort keine Freisitze mit Bedienung mehr, aber sehr gutes Eis – angeblich ist der allseits geschundene „Fachkräftemangel“ daran schuld.

Nach der Schleckerei klinkte sich der Flo aus und lenkte die Stelvio wieder hoch ins heimische Coburg; der Chriesie klinkte sich in Dürnast aus, weil er sein Töchterchen und deren Freundinnen zu ihrem Geburtstagsnachfeieressen chauffieren durfte; in Hirschau waren wir noch zu Viert.

Bei der Pause im Schatten des Rathauses sprach uns ein „Lederlady“ mittleren Alters wegen unserer vier Guzzen an, weil man Guzzen in so massiertem Auftritt in der Oberpfalz ja nicht gerade oft zu Gesicht bekommt; wir stellten uns und unseren OMGS vor und sie erzählte daß sie eine alte Guzzi daheim in Seugast zum Wiederaufbau stehen hat, den sie auch bald angehen wird – sie ist wohl Mechanikerin. Wir übergaben ihr eine OMGS-Visitenkarte, weil man ja solche immer am Mann hat. Sie wird wohl mal zu einem OMGS-Abend nach Altmannshof kommen – ihren Namen haben wir nicht erfragt, aber sie wird uns am freundlichen Wesen wiedererkennen.

Kurz danach bog der Franz bei Weiher in Richtung heimwärts ab; der Anton führte uns gekonnt um die Vielzahl der Baustellen im Großraum Amberg über Pittersberg an die Vils bei Vilshofen. Dort verabschiedete er sich und Mane und Tscharlie zogen gen Süden weiter Vils abwärts, erst mal bis Schmidmühlen um die fossilen Brennstoffe zu ergänzen. Bei Rohrbach bogen wir aus dem Vilstal gen Parsberg ab – schließlich wollten wir die Kurven bis Raithenbuch und die folgenden bis Luppurg auch noch mitnehmen, denn wir kommen da ja viel zu selten hin. Bei Beratzhausen trennten uns auch wir Beide und so trudelte ich um 18:45 Uhr nach 431 km wieder daheim ein.
Ein schöner – für mich 10-stündiger – Tourtag ist zu Ende und ganz sicher wird es in dieser Saison noch ein paar solche Tage geben, wenn´s Wedda mittuat und wenn´s oana macht, de Tourenplanung mit Essens- und Eis-/Kaffee-/Kucheneinkehr.

Dabei woar´n da Anton aus Ebermannsdorf, da Chriesie aus Köfering, da Franz aus Raigering, da Flo aus Coburg, da Mane aus Irnsing und da Tscharlie aus Viehhausen.

De Bildl´n san vom Anton, de Tour und d´G´schicht san vom Tscharlie