Italienerfrühstück 2025 in Birket

Fronleichnam : Italienerfrühstück beim Tscharl in Birket – und der OMGS ist dabei !

Das kleine Dorf Birket hat in Kreisen der Fahrer von italienischen Motorräder einen sehr hohen Bekanntheitsgrad; dieser kommt durch die Aktivitäten der Gruppe um den Horst Guggenberger zustande, allseits wird der „Tscharl“ genannt. Auch Anno 2025 zog der Tscharl auf seinem anwesen im niederbayerischen „Italiener-Mekka“ das schon traditionelle Italienerfrühstück an Fronleichnam auf. Neben vielen anderen „Italo-Freaks“ war die Einladung dazu auch für die einige Oberpfälzer der Anlaß wieder in einer alternativen Fronleichnamsprozession einzeln oder in Kleingruppen früh am morgen gen Birket aufzubrechen; schließlich ging´s dort schon um 9 Uhr los und gegen den späten Mittag war´s auch schon wieder vorbei. So nach und nach kamen immer mehr Oberpfälzer Guzzisti und bereicherten das Treffen mit ihrer Anwesenheit, dabei waren: Alfred P., Alfred Sch., Beder, Franz, Heiner, Helmut, Herby, Hermann, Stefan B. Senior und Tscharlie.

Schön war´s gestern beim Tscharl seinem Italienerfrühstück in Birket, dem Nabel der niederbayerischen motorisierten Italienerwelt. Die Gäste kamen bis vom Ammersee, auch aus der großen Münchner Stadt und aus Amberg unserer alten Oberpfälzer Hauptstadt; sogar bis von Waidhaus an der Grenze zur Tschechei kam Mario, ein neuer Guzzista, an seinem Geburtstag. Ganz alte Maschinen standen neben jüngeren und ganz neuen Moppeds, auch sowas Kurioses wie ein Threewheeler mit Californiamotor war zu sehen. Während des Verschnabulierens der kostenlos angebotenen italienischen Leckereien vom Espresso über Pizzateile, Antipasti bis hin zu den süßen Backwaren bekamen beim Ratsch neue Nicknamen aus den Foren Stimmen und Gesichter. Die Spendenboxen neben den Essenausgaben füllten sich reichlich mit bedrucktem „Altpapier“ – so sollte das auch sein

Dem Tscharl und seiner Truppe gilt unser ganz besonderer herzlicher Dank ! Wir kommen auch im 2026. Jahr des Herrn wieder nach Birket und bringen auch das tolle Wetter wieder mit.

Heimzu gings ab Mittag mit einem kleinen Haken im Sechserpack – des waor´n da Alfred P., da Beder, da Franz, da Heiner, da Herby und da Tscharlie – über Landau auf wenig frequentierten Nebenstraßen, incl. einer Baustellenumfahrungen und einer eigentlich verbotenen Durchfahrt mit Passierem eines sehr engen eisernen Fußgängersteges – viel Platz war zwischen den 35 L Hepko Junior-Koffern der blauen California und der stabilen Begrenzung nicht – als Grabenquerung, aber da mußten wird durch wenn weil wir zur Eiseinkehr bei Eiscafe Mancini in Osterhofen wollten. Nach dieser wohltuenden Erfrischung im Schatten der großen Sonneschirme zogen wir weiter über Lalling, Bernried, Wiesenfelden, Brennberg gen Westen; beim Abschlußpalaver gecha Fünfe im Biergarten vom Monte d´Aquila war´s mit Franz, ehiner, Herby und Tscharlie noch ein Viererpack, der sich dort auch sein arg verspätetes Mittagessen nebst gut eingekühlten Dunklen Radlern schmecken ließ.

Nein, des mog i eigenmtli goar niad schreim, aba des g´hört zu dera Tour dazua: Meine altehrwürdige, blaue California machte in ihrer 24. Saison nach mehr als 214 TKm beim Tanken „die Blut-Grätsche“ bei noch offenem, vollen Tank brach der Seitenständer am Drehgelenk unter der Last des schweren Sprits einfach weg, vielleicht auch weil ich noch drauf saß; die Cali kippte nach links um und ich mit ihr und der Sprit lief aus; helfende Hände brachten die Cali wieder in die Lotrechte, mich auch, der Tankdeckel kam drauf. Aber die Cali wollte nicht mehr anspringen: der Kontakt am Seitenständer war ja nicht geschlossen – doch nicht lange und Franz und Alfred P. hatten die Idee die im „Bord“-werkzeug mitgeführte kleine Drahtbürste mit Holzgriff als „Kontaktgeber“ mit zwei stärkeren Kabelbindern zu fixieren. So konnte es weiter gehen. Nicht nur bis zum Adlersberg, nein auch bis nach Hause. Heute Vormittag habe ich den „abgebrochenen Ständer“ durch ein intakes Teil aus meinem Fundus eigenhändig ersetzt.

Mein ganz persönliches Fazit: Mia hoat´s sauguat g´fall´n beim Tscharl in Birket und de ganz spontan z´sammagangane OMGS-Ausfahrt.

Bildl´n sein vom Alfred P. und vom Beder, g´schriem hoat de G´schicht da Tscharlie